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Quelle: schauspielfrankfurt.de / Mai 2012 / Vorankündigung / Goethes Faust in Frankfurt / September 2012 / "Das Schauspiel Frankfurt bringt zum Beginn der Spielzeit 2012/13 beide Teile von Goethes »Faust« auf die Bühne des Schauspielhauses. Zwei profilierte Regisseure nehmen sich in unabhängiger Konzeption je einem der Teile an: Stefan Pucher inszeniert »Faust. Der Tragödie erster Teil« mit Marc Oliver Schulze in der Titelrolle und mit Alexander Scheer als Mephisto. Benedikt von Peter, der jüngst mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST für die beste Opernregie ausgezeichnet wurde, erarbeitet mit »Faust. Der Tragödie zweiter Teil« seine erste Schauspiel-Inszenierung in Frankfurt. Zusehen sind u. a. Wolfgang Michael (als Faust), Constanze Becker und Valery Tscheplanowa." |
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Quelle: Frankfurter Rundschau (FR) / fr-online.de / Was für technokratisches Durcheinander! - Oliver Reese zum "Kulturinfarkt" 2012 /FR, 21.3.2012 / Oliver Reese:„Der Kulturinfarkt“: Krude Mischung, obszöne Ideen / "(...) Die vier Autoren Dieter Haselbach, Armin Klein, Pius Knüsel und Stephan Opitz liefern eine wirre Melange aus Kulturpessimismus, herber Polemik und überheblichem Abschaffungswahn. Sprachlich ist es schwer zu ertragen – es geht um „ästhetische Erlebnisse als Warenform“, „selektive Systeme für Künstler“ oder „Ordnungsverwaltung im Kulturbereich“. Zwischendurch bekommt man Lebensweisheiten zu hören wie: „Der wahre Citoyen ist ein Citoyen, der sein Innenleben kontrolliert“ oder „Nichts ist heute heiliger und wahrer als Gefühle.“ Tja. (..) http://www.fr-online.de/kultur/buchrezension---der-kulturinfarkt---krude-mischung--obszoene-ideen,1472786,11938556.html / |
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Kann der Teufel mit Gott eine Wette abschließen und den Doktor Heinrich Faust zum Bösen verführen? Im "Prolog im Himmel" spricht Mephisto deshalb mit dem Herrn und erhält die Chance, den Menschen Faust zu prüfen. |
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Quelle: FAZ.net / 30.4.2012 / Sahra Wagenknecht / "Vom Tod europäischer Werte" / "Das Europa der Nachkriegszeit sollte ein Projekt des Friedens, der Demokratie, der Freiheit und gemeinsamer kultureller Traditionen sein. Der alte Kontinent, in den vergangenen Jahrhunderten so oft Schauplatz blutiger Kriege und grausamer Metzeleien mit ungezählten Toten, sollte zur erlebten und gefühlten gemeinsamen Heimat für die nächsten Generationen werden. Ausdrücklich als Gegenentwurf zum Modell eines ungezügelten Kapitalismus wurde erdacht, was sich damals, in wacher Erinnerung an die Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre an eskalierende Arbeitslosigkeit, Hunger und Massenelend, das „europäische Sozialmodell“ nannte./ Lesen Sie weiter auf >> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/gastbeitrag-vom-tod-europaeischer-werte-11732949.html?selectedTab=article&showMarginalSlot=1 |
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"Kennst du den Faust?" - Wenn "Zueignung", "Vorspiel" und "Prolog" am Anfang von J. W. Goethes Faust vorbei sind und der Teufel von seinem bevorstehenden Gewinn aus der Wette ganz und gar überzeugt ist, die er mit Gott über Fausts zweites und drittes Leben abgeschlossen hat, tritt Faust selbst auf die Bühne und beklagt sich über die Begrenztheit seiner magischen Fähigkeiten. Er möchte sich eine eigene Welt erschaffen, die seinen hohen Ansprüchen genügt und die Geister der Natur sollen ihm dabei zu Diensten sein. "Bin ich ein Gott?" fragt sich Faust beim Lesen der Zauberbücher des Nostradamus ....
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Quelle: spiegel.de / 3sat TV Kulturzeit / 14.3.2012 / goethe2day.de - das neue Goetheportal im Internet / "Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen.." Vom Frust deutscher Kulturmanager 2012 / Vier bisher ganz unbekannte Kulturmanager haben im Frühjahr 2012 u.a. in der Zeitschrift "Der Spiegel" und im Fernsehen auf 3sat ein Buch zum Thema "Kulturinfarkt" angekündigt und darin anscheinend gefordert, die 1,6 Prozent der staatlichen Gelder, die gegenwärtig in Deutschland für Kultur ausgegeben werden, noch einmal zu halbieren. So erklärt einer der Mitautoren, Herr Haselklein (?) aus Bonn, im Interview auf 3sat am 14.3.2012
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Mailied
Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur!
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Quelle: FAZ.net, 30.4.2012 / Sahra Wagenknecht / "Vom Tod europäischer Werte" / "Dass Griechenland, die Wiege der europäischen Kultur und Philosophie, die erste Demokratie in Europa, in den Debatten unserer Zeit fast nur noch als Synonym für Schlendrian, Faulheit und Trickserei vorkommt, ist für sich ein untrügliches Zeichen für den Verfall all dessen, was in einem großen historischen Sinn unter europäischen Werten zu verstehen wäre. Ohne Aischylos und Sophokles kein modernes Drama, kein Shakespeare, Molière oder Schiller. Ohne Platon und Aristoteles kein Descartes und kein Hegel. Aber wer denkt heute, wenn von Griechenland die Rede ist, noch an Sophokles oder Platon? Oder an Solon, den Begründer, und Perikles, den klugen Gestalter der griechischen Demokratie? / Lesen Sie weiter auf >> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/gastbeitrag-vom-tod-europaeischer-werte-11732949.html?selectedTab=article&showMarginalSlot=1 |
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Mailied
Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur!
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Quelle: Frankfurter Rundschau, 23.4.2012 / Claudia Michels / "„Aber wir sind das Volk! Es muss doch eine Möglichkeit geben, ein Volkstheater für das Volk zu erhalten!“/ http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurter-volkstheater-schliesst--aber-wir-sind-das-volk--,1472798,14975754.html / "(..) Und dann wurde ein Geist beschworen. „Der Geist der darstellenden Künstlerin Liesel Christ“, sagte Semmelroth, werde nicht aus Frankfurt verschwinden. Genauso wenig wie „diese Gattung von Theater“. Wobei jeder im Raum an den Volksschauspieler Michael Quast dachte, der das Volkstheater mit dem dort immer noch lebendigen Geist mal hätte übernehmen sollen. Dem die Stadt aber, weil das nicht geklappt hat, bald mit einem Millionenaufwand ein neues Theater baut, während das schöne Haus mit Liesel Christs Geist nach den Worten der Prinzipalin „ab Mitte 2013 definitiv nicht mehr zur Verfügung steht“ und wohl abgerissen wird.(..)" Lesen Sie weiter auf >> fr-online.de << / http://www.fr-online.de/frankfurt/letzte-spielzeit-im-volkstheater-faellt-der-vorhang,1472798,14961282.html |
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(21.) Zu Beginn der von Goethe im Jahr 1800/1801 verfassten Szene "Walpurgisnacht" befinden sich Faust und Mephisto im Harzgebirge auf dem Weg zur Hexenparty auf dem Brocken (Blocksberg). Es ist Abend und die Stimmung der beiden Wanderer ist winterlich.
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Quelle: FAZ.net, 22.4.2012 / Des Volkes wahrer Himmel- abgeschafft! Frankfurt tauscht Liesel Christ gegen Michael Quast / Dieter Bartetzko. Architektur- und Kulturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bedauert auf FAZ .net vom 22.4.2012 die Schließung des seit 1971 bestehenden "Frankfurter Volkstheaters" Ende Mai 2012 : "(..) Wenn man in den Pausen im Hof des Cantate-Saals im Großen Hirschgraben steht, ragt gegenüber das Goethehaus auf, letzter Zeuge eines Bürgertums, dem der Dichter teils verachtungsvoll, oft aber auch bewundernd aufs Maul geschaut hat. Der Cantate-Saal, 1952 errichtet, soll nun einem Romantikmuseum weichen; das nannte Gisela Dahlen-Christ als eigentlichen Grund der Schließung. Fiel niemandem auf, dass ein solches Museum und ein Volkstheater eine herrliche kulturelle Einheit hätten bilden können, die Quasts fliegende Bühne am anderen Mainufer ergänzt hätte?(..)"
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Quelle: Nacht der Museen 2012, 21.4.2012 http://www.nacht-der-museen.de (pia) Stadt Frankfurt am Main: "Nacht der Museen 2012 steht im Zeichen der Neugestaltung. Zum 13. Mal lädt die Stadt Frankfurt für Samstag, 21. April, von 19 bis 2 Uhr zur „Nacht der Museen“. Kulturdezernent Felix Semmelroth freut sich auf diesen Startschuss für den Kulturfrühling: „Es wird in diesem Jahr besonders spannend. Den Besuchern werden nicht nur Kunst und Kultur in außergewöhnlicher Atmosphäre präsentiert, sondern auch vermeintlich bekannte Orte in neuem Gewand. Denn 2012 steht das Museumsufer ganz im Zeichen der Neugestaltung.“
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Neapel, den 18. Mai 1787. Tischbein, der nach Rom wieder zurückgekehrt ist, hat, wie wir merken, hier in der Zwischenzeit so für uns gearbeitet, daß wir seine Abwesenheit nicht empfinden sollen. Er scheint seinen sämtlichen hiesigen Freunden so viel Zutrauen zu uns eingeflößt zu haben, daß sie sich alle offen, freundlich und tätig gegen uns erweisen, welches ich besonders in meiner gegenwärtigen Lage sehr bedarf, weil kein Tag vergeht, wo ich nicht jemand um irgendeine Gefälligkeit und Beistand anzurufen hätte. Soeben bin ich im Begriff, ein summarisches Verzeichnis aufzusetzen von dem, was ich noch zu sehen wünschte; da denn die Kürze der Zeit Meisterin bleiben und andeuten wird, was denn auch wirklich nachgeholt werden könne.
Goethe: Italienische Reise, S. 520, vgl. Goethe-HA Bd. 11, S. 324 ff
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Girgenti, Dienstag, den 24. April 1787 So ein herrlicher Frühlingsblick wie der heutige bei aufgehender Sonne ward uns freilich nie durchs ganze Leben. Auf dem hohen, uralten Burgraume liegt das neue Girgenti, in einem Umfang, groß genug, um Einwohner zu fassen. Aus unsern Fenstern erblicken wir den weiten und breiten sanften Abhang der ehemaligen Stadt, ganz von Gärten und Weinbergen bedeckt, unter deren Grün man kaum eine Spur ehemaliger großer bevölkerten Stadtquartiere vermuten dürfte. Nur gegen das mittägige Ende dieser grünenden und blühenden Fläche sieht man den Tempel der Konkordia hervorragen, in Osten die wenigen Trümmer des Junotempels; die übrigen, mit den genannten in grader Linie gelegenen Trümmer anderer heiliger Gebäude bemerkt das Auge nicht von oben, sondern eilt weiter südwärts nach der Strandfläche, die sich noch eine halbe Stunde bis gegen das Meer erstreckt. |
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