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Palermo, den 2. April 1787
Palermo, Montag, den 2. April 1787.
Endlich gelangten wir mit Not und Anstrengung nachmittags um drei Uhr in den Hafen, wo uns ein höchst erfreulicher Anblick entgegentrat. Völlig hergestellt, wie ich war, empfand ich das größte Vergnügen. Die Stadt gegen Norden gekehrt, am Fuß hoher Berge liegend; über ihr, der Tageszeit gemäß, die Sonne herüberscheinend. Die klaren Schattenseiten aller Gebäude sahen uns an, vom Widerschein erleuchtet. Monte Pellegrino rechts, seine zierlichen Formen im vollkommensten Lichte, links das weit hingestreckte Ufer mit Buchten, Landzungen und Vorgebirgen. Was ferner eine allerliebste Wirkung hervorbrachte, war das junge Grün zierlicher Bäume, deren Gipfel, von hinten erleuchtet, wie große Massen vegetabilischer Johanniswürmer vor den dunkeln Gebäuden hin und wider wogten. Ein klarer Duft blaute alle Schatten.


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Den 30. März 1787
Freitag, den 30. März.           Bei Tagesanbruch fanden wir uns zwischen Ischia und Capri, ungefähr von letzterem eine Meile. Die Sonne ging hinter den Gebirgen von Capri und Capo Minerva herrlich auf.
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Caserta, den 16. März 1787*

Caserta, den 16. März 1787.   Die lieben Briefe vom 19. Februar kommen heute mir zur Hand, und gleich soll ein Wort dagegen abgehen. Wie gerne mag ich, an die Freunde denkend, zur Besinnung kommen. Neapel ist ein Paradies, jedermann lebt in einer Art von trunkner Selbstvergessenheit. Mir geht es ebenso, ich erkenne mich kaum, ich scheine mir ein ganz anderer Mensch.

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Mit Goethe nach Italien reisen...

 097334gc.jpgMit Goethe nach Italien reisen - das können Sie seit  August 2009 fast täglich auf dieser Website: Goethe in Italien und latest news.

Johann Wolfgang Goethes erste "Italienische Reise" 1786/87 stellt eine der besten und kreativsten Phasen im Leben des großen Dichters dar. Frankfurt - Weimar - Rom: Das waren zu Goethes Zeiten geographische und zugleich biographische Schritte, die heute dem Wechsel von Kontinenten entsprechen würden. Die zusätzliche Reise nach Neapel und Sizilien brachte Goethe mit den Beispielen und Zeugnissen der griechischen und orientalischen Kultur in Berührung. "Arkadien" beeindruckte Goethe so sehr, dass er sich den Freunden in Weimar entfremdete und beinahe für immer in Italien geblieben wäre.(c) sfu 2009

 

 
20. Februar 1787 Aschermittwoch in Rom
Den 20. Februar, Aschermittwoch.         Nun ist der Narrheit ein Ende. Die unzähligen Lichter gestern abend waren noch ein toller Spektakel...

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Rom, den 17. Februar 1787
Den 17. Februar.           Das Wetter ist unglaublich und unsäglich schön, den ganzen Februar bis auf vier Regentage ein reiner, heller Himmel, gegen Mittag fast zu warm...
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Rom, den 13. Februar 1787
Rom, den 13. Februar.     Eines Glücksfalls muß ich erwähnen, obgleich eines geringen. Doch alles Glück, groß oder klein, ist von einer Art und immer erfreulich...
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Den 8. Februar
Wir haben seit acht Tagen das abscheulichste Wetter, und mir ist es wohltätig. Denn so lang ich hier bin, ist mir noch kein schöner Tag am Himmel erschienen, den mir nicht jemand verdorben oder verleidet hätte. Wenn's nun recht regnet und stöbert und fröstelt und taut: Ha! denk' ich, kann's doch zu Hause nicht schlimmer werden...
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Goethe-News Nr. 8 -Nachdenken über Faust II

Nachdenken über Faust II (Juni 2007) Ist Faust zur Liebe fähig? Was sucht der Vertragspartner des Teufels in der Liebe zu Gretchen?

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